Ironman Europameister – Faris Al-Sultan

Geschrieben von Abu Dhabi Triathlon Team 24.07.2011


Bei widrigen äußeren Bedingungen hatte Faris den besten Tag seiner diesjährigen Saison. Mit einem Gewaltakt auf dem Rad konnte er sich genügend Vorsprung sichern, um sich ungefährdet zum ersten Mal den Europameistertitel in Frankfurt zu sichern.
Im Vorfeld gab sich der Münchner alles andere als siegessicher. Mit einer Erkältung und seiner Meinung nach nicht zufriedenstellender Form nach Frankfurt angereist, wollte er die Pflicht für die Weltmeisterschaftsqualifikation in der Mainmetropole ableisten. Er sprach von einer Platzierung unter den besten 5, mit der er zufrieden wäre. Faris ist grundsätzlich keiner, der große Töne spuckt, trotzdem überzeugte er sein Umfeld, dass nicht mehr möglich sein werde.
Zudem waren die Bedingungen am Wettkampftag alles andere als freundlich. Temperaturen knapp über 10 Grad und eine hohe Regenwahrscheinlichkeit erfreuten nur wenige. Auch nicht Faris, der eigentlich für gute Leistungen unter Hawaiibedingungen bekannt ist. Im Wasser herrschten noch die angenehmsten Umstände und der Münchner konnte hier mit einer guten Schwimmform nur wenige Sekunden hinter dem Schnellsten, dem Franzosen Sylvain Sudrie, aus dem Wasser steigen. Von Beginn an machte er auf dem Rad Druck und er konnte bald seine Kontrahenten abschütteln. Über die 180km Radstrecke erarbeitet er sich einen beachtlichen Vorsprung auf den Franzosen und seine anderen Mitstreiter. Faris war ein wenig überrascht darüber, „ich habe es nicht als besonders schnell empfunden, war eigentlich überrascht, dass keiner mitfahren konnte. Die nassen Straßen waren gefährlich und ich habe mein Rad um die Kurven getragen, um jegliches Sturzrisiko zu vermeiden.“
Mit mehr als 9 Minuten Vorsprung ging Faris Al-Sultan auf die Laufstrecke. Der Marathon ist aber so lange und nicht wirklich berechenbar. So konnte sich Faris noch nicht sicher sein, den Vorsprung auch ins Ziel zu bringen. Die ersten 2 von 4 Runden entlang des Mains liefen gut für ihn. Dann flog aber ein andere Deutscher, Michael Göhner, von hinten heran und es kam eine gewisse Unsicherheit bei Faris auf. Sekunde um Sekunde kam Göhner näher und es sollte knapp werden. Auf den letzten Kilometern musste Göhner aber seinem schnellem Tempo Tribut zollen, auf der anderen Seite setzte Faris einen Impuls um dem Schwaben zu zeigen, dass er noch nicht am Ende war. Ziemlich gezeichnet bewältigte Faris die letzten Meter und lief trotz schlechtem Wetter bei sensationeller Stimmung am Römer als Ironman Europameister über die Ziellinie. Hinter ihm überholte Jan Raphael kurz vor dem Ziel noch Michael Göhner, der sich letztendlich mit dem 3. Platz zufrieden geben musste.
Mit dem Sieg bei der Europameisterschaft ist natürlich jeder Athlet zufrieden, für Faris war es aber nicht ganz zu erwarten gewesen: „Eine Erkältung hat mich die letzte Woche geplagt und eigentlich war mein Minimalziel, die Hawaii Qualifikation abzusichern. Mit dem Sieg fällt mir ein Stein von Herzen und gibt mir viel Zuversicht für die 2. Saisonhälfte. In Hawaii herrschen eigentlich die Bedingungen, die mir liegen. So wie es heute gewesen ist, mag ich es eigentlich gar nicht.“

Faris al sultan Wird 10 bei den Ironman weltmeisterschaften auf Hawaii

Geschrieben von Team Abu Dhabi 10.10.2010

Die Ausbeute in Kailua Kona war mehr als eine gute. Von 4 wettkämpfenden Athleten platzierten sich 3 unter den besten 10. Rachel Joyce überstrahlte alles mit einem nicht ganz zu erwartenden 5. Platz.
Erstmals starteten die Profis 30 Minuten vor den Amateuren. Die Argumentation war, dass vor allem die Elitedamen ein von den Age-Groupern unbeeinflusstes Rennen absolvieren konnten. Und das ist gelungen. Zugute kam das auch Rachel Joyce, die dabei den ersten Teil dominierte. Mit über einer Minute Vorsprung stieg sie aus dem Pazifik und konnte die Führung auf dem ersten Drittel der Radstrecke behaupten. Die Engländerin Julie Dibens und die Schweizerin Caroline Steffen musste Rachel dann ziehen lassen, aber sie fand bald ein paar Gefährten, unter anderem die spätere Siegerin Mirinda Carfrae, mit denen sie die Radstrecke beendete. Mit einem soliden und gleichmäßigen Marathon lief sie einem sensationellen 5. Platz entgegen.
Verständlicher Weise strahlte Rachel im Ziel: „Das war ein versöhnlicher Abschluss dieser durchwachsenen Saison. Nach gutem Wintertraining verletzte ich mich in Abu Dhabi im März. Mehr als 6 Wochen musste ich pausieren und kam nur zögerlich in Schwung. Nach einem kürzlich diagnostizierten Eisenmangel war ich nicht ganz sicher, ob ich diese Defizite auch rechtzeitig beheben könnte. So wie es aussieht, ist es gelungen.“
Bei den Herren kam Pete Jacobs als 2. hinter Schwimmass Andy Potts aus dem Wasser. Knapp danach folgte eine große Gruppe, in der sich auch Faris Al-Sultan und Andi Böcherer befanden. Die beiden Ausreißer waren mit dem Rad bald gestellt und der Zug rollte bei perfekten Bedingungen Richtung Hawi. Andi fühlte sich gut und übernahm die Initiative. Er konnte sich vom Feld absetzen und hatte phasenweise mehr als eine Minuten Vorsprung. Damit holte er sich auch nach 60 km auf dem Rad die Sprintwertung, die mit 5.000 USD dotiert war. Leider war das dann aber doch ein bisschen viel für ihn, er beendete das Radfahren zwar noch als 11., musste dann aber fast 4 Stunden auf der Laufstrecke leiden.
„Ich fühlte mich super auf den ersten Radkilometern, deswegen versuchte ich auch, wegzufahren.
Mit dem Wind vor dem Radwendepunkt und der Hitze wurde es dann aber hart. Letztendlich wollte ich bei meinem 2. Antreten hier zumindest finishen, nachdem es beim meiner ersten Teilnahme nicht geklappt hat. Als Belohung für Qualen gibt es zumindest die 5.000 Dollar Prämie“, so Andi im Ziel.
Während Andi an der Spitze fuhr, musste Faris und Pete eine Strafe wegen Windschattenfahrens absitzen und beide verloren den Anschluss an die führende Gruppe. Faris schaffte es wieder in eine aussichtsreiche Position, währenddessen Pete viel Zeit verlor und auch bald keinen Druck mehr auf das Pedal brachte. Er beendete das Radfahren als 32., während sich Faris immer unter den besten 10 aufhielt. Aber Pete startete eine unglaubliche Aufholjagd auf der Laufstrecke. Letztendlich überholte er auch noch Faris kurz vor dem Ziel mit einer Marathonzeit von 2:41:05 h. Das war die drittschnellste Zeit, die jemals auf Hawaii gelaufen wurde. Somit wurde Pete 9. und Faris 10. der Weltmeisterschaften.
Im Ziel war Pete mehr als glücklich: „Das Schwimmen verlief perfekt. Die große Gruppe holte mich bald mit dem Rad ein. Da war es ziemlich unruhig und ich war dann eines der Opfer, der eine Strafe bekam. Nachdem ich die 4-Minuten Strafe abgesessen habe, versuchte ich den Anschluss wieder zu finden. Ich schaffte es aber nicht, trotzdem kostete es ziemlich viel Energie. Aber ich wusste, dass ich schnell laufen kann. Dass es so schnell werden sollte, überraschte mich selber.“
Den Sieg sicherte sich relativ unerwartet ein ehemaliger Weltmeister, der Australier Chris Maccormack. Er konnte den favorisierten Deutschen Andi Realert und den Belgier Marino Vanhoenacker auf der Laufstrecke in Schach halten.
Für Abu Dhabi Triathlon Team war es auf jeden Fall ein guter Tag, 3 unter den besten 10 der Welt und der 4. führte das Rennen an und sicherte sich so die Sprintwertung.

 

Faris al Sultan gewinnt Ironman in Regensburg

Geschrieben von Administrator 01.08.2010


Bei der Premiere des Ironman-Triathlons in Regensburg meldete sich der Münchner Faris Al-Sultan zurück und feierte seinen vierten Ironman-Erfolg. Faris kam nach 3,8 Kilometern Schwimmen (0:45,27), 180 km Radfahren (4:27,38) und 42,195 km Laufen (2:56,16) in der Gesamtzeit von 8:13:37 Stunden als Erster durchs Ziel. Auf der Marathonstrecke machte er es richtig spannend, der Rückstand nach dem Radfahren schrumpfte nur langsam und erst auf der letzten von vier Runden machte er seinen Sieg perfekt.

Doppelsieg für das Abu Dhabi Triathlon Team

Geschrieben von Administrator Team Abu Dhabi 01.08.2010


Faris Al-Sultan und Andi Böcherer haben dem Ironman Regensburg nun wirklich ihren Stempel aufgedrückt. An dem heutigen Tag hatten sie keine Konkurrenz in der Oberpfalz und holten sich die ersten beiden Podiumsplätze. Der Druck lastete vor dem Rennen auf den designierten Favoriten Faris Al-Sultan und letztendlich hielt er diesem auch Stand, obwohl es Andi Böcherer ihm nicht leicht machte. Im Guggenberger See legten sie die Grundlage für die heutige Leistung. Christof Wandratsch, der sich 4 Wochen nach einem ersten Versuch wieder in den Kampf um die Hawaiislot-Quali stürzte, war die Lokomotive des Abu Dhabi Triathlon Team. An seinen Beinen hing Faris Al-Sultan und ein wenig zurück Andi Böcherer, der den beiden im Wasser nicht folgen konnte. Auf dem Rad zeigte Andi aber sofort, was in ihm steckt. Die 30 Sekunden Schwimmrückstand waren bald aufgeholt und nach wenigen Kilometer in einen Vorsprung umgewandelt. An der Spitze musste auf der windigen Radstrecke jeder für sich kämpfen, Andi an erster Position, Faris an 2. und Horst Reichelt, ein Ironman Rookie, anfänglich an der 3. Position. Mit mehr als 3 Minuten Vorsprung wechselte Andi Böcherer auf die Laufstrecke und Faris hatte es auch nicht besonders eilig. Nach einem Besuch auf der Toilette waren es sogar mehr als 4. Al-Sultan begann zwar kontinuierlich Zeit aufzuholen, jedoch nicht so viel, dass er Böcherer ernsthaft gefährden hätte können. Andi sah lange wie der Sieger aus, der sehr regelmäßig seine Kilometer herunterspulte. Die 3. von 4 Laufrunden wurde ihm aber zum Verhängnis. Andi brach ein und Faris Aufholjagd bekam auf einmal mehr Schwung. Innerhalb von wenigen Kilometern hatte der Rountinier den 27-jährigen Freiburger gestellt, der sich ohne Widerwehr überholen ließ. Auf den letzten Kilometern konnte Faris seinen Vorsprung auf knapp 5 Minuten vergrößern. Ziemlich gezeichnet lief er in 8:13:37 über die Ziellinie, um einen entscheidenden Erfolg reicher. Weniger als 5 Minuten später wurde Andi Böcherer von Frau und Tochter im Ziel empfangen. Sein schon fast sicherer Sieg wurde ihm zwar auf den letzten Metern genommen, als Entschädigung gibt es aber zumindest einen Slot für die Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii. Mit einem ausgezeichneten Laufsplit kam Nils Goerke den beiden Teammitgliedern noch nahe. „Die letzten Wochen waren für das Team mehr als erfolgreich,“ sagt Faris Al-Sultan im Ziel „das hat mich heute auf jeden Fall motiviert, einfach alles zu geben. Der Sieg in Regensburg, in meiner bayrischen Heimat, war ein ganz besonderer, dem ich schon längerer Zeit hinterherlief. Nach den Verletzungen und Problemchen der letzten Zeit, tut so ein Erfolg wirklich gut.“ Andi Böcherer im Ziel: „Es ist natürlich hart, so lange an der Spitze zu sein und dann doch noch überholt zu werden. Aber der Sieg bleibt im Team und ich bin meinem großen Traum eines Ironmansieges ein großes Stück näher gekommen. Das und der Hawaiistartplatz sind die großen Geschenke dieses Wochenendes.“ Christof Wandratsch wurde nach der Teamleistung beim Schwimmen nicht wirklich belohnt. Er war nach all den Bewerben der letzten Wochen müde und blickte einem harten Tag entgegen, durch den er sich aber bravourös kämpfte.

Die „Pure Truth Trophy“

Geschrieben von Administrator Team Abu Dhabi 03.05.2010

Die 3 Tage der Wahrheit sind vom Veranstalter perfekt über die Bühne gebracht worden. Das Sportliche stand dabei natürlich im Vordergrund, aber auch ein paar Side-Event gab es zu bewundern. So wurde der ausdauernste Partylöwe bei der Abendveranstaltung nach dem Schwimmbewerb als auch das außergewöhnlichste Outfit an den Renntagen geehrt. Für Ina und Faris stand das zwar nicht im Mittelpunkt ihres Einsatzes, trotzdem trug es zur Erheiterung bei.
Sportlich lief es für die Athleten des Team Abu Dhabi Triathlon gut. Ina lieferte bei der Auftaktveranstaltung im 25 Meter Pool der Union Steiermark ein ausgezeichnetes Ergebnis. Mit der 19:24 erkämpfte sie sich die schnellste Schwimmzeit der Damen. Dabei blieb sie noch vor den Kurzdistanzspezialisten. Der 2. Tag brachte ein 38 Kilometer Zeitfahren auf einer zwar nicht sehr hügligen aber doch anspruchsvollen Strecke. Mit noch wenigen harten Trainingseinheiten im Vorfeld verlor Ina auf die schnellste der 2. Etappe Irina Kirchler ein wenig, sicherte sich aber den 2. Rang, den sie dann auch am Tag 3 über die 10.000 Meter auf der glühenden Tartanbahn brachte. Das war ein perfekter Vorbereitungswettkampf für das anstehende Rennen in Buschhütten.
Faris, der ja mit einer Verletzung an den Start ging, freute sich trotzdem auf den Einsatz. Dieses Rennformat ist genau das seine. Ohne viel Taktik immer voll rein! Und so startete er dann auch. Hinter einem Schwimmspezialisten schlug er als 2. in 17:20 an. Das war nur weniges Sekunden über seiner persönlichen Bestzeit. Den 2. Tag nutzte er nicht nur für kräftiges Treten sondern auch für ein paar Materialtest, die ihn aber nicht hinderten, die Bestzeit auf den Asphalt zu knallen. Für Faris war damit das Rennen beendet, das noch eine Zeit seine Hüfte schonen muss. Beim abschließenden Laufbewerb musste wieder mal Team Manager Werner Leitner einspringen. Angetrieben von Faris ging er die Geschichte auch ganz selbstbewusst an. Trotz nachlassender Kräfte konnte er sich noch als erster, der nach der Gunderson-Methode gestarteten Athleten, ins Ziel retten. Somit hat sich Team Abu Dhabi Triathlon auch den Staffelbewerb geholt.
Auf jeden Fall war es ein gelungenes Wochenende in Graz und Faris ist mit seinen Gedanken schon im nächsten Jahr. Für ihn hat das Rennen Potential, um ein Showdown von top Athleten zu werden.

ironman hawaii 2009

Geschrieben von Team Abu Dhabi, 11.10.2009

Es ist vorbei und das werden sich jetzt wohl viele denken und sich über eine wohlverdiente Trainingspause freuen. Und da können auch das Mädel und die Jungs von Team Abu Dhabi Triathlon dazugezählt werden. Die Saison war lang und der Ironman in Hawaii ist eines der härtesten Rennen im Ironman-Zirkus. Es war zwar heuer nicht besonders windig, aber dafür leistete die Sonne ihren Beitrag zu einem ungemütlichen Rennen.


Faris, der erste im Bunde des Team Abu Dhabi Triathlon, entstieg dem Wasser mit 3 Minuten Rückstand auf die Ersten. Mit sehr viel Initiative fuhr Faris die Lücke zur Spitze zu und übernahm nach ca. 80 Radkilometern die Führung. Das hielt zwar nicht lange, da sich der Amerikaner Chris Lieto bald nach Vorne absetzte, aber es reichte immerhin aus, um als 3. auf die Laufstrecke zu wechseln. Hier änderten sich die Positionen immer wieder, trotzdem war er bis 10 Kilometer vor dem Ziel immer unter den Top 5 zu finden. Auf der letzten Teilstrecke des Marathons musste er aber den heftigen Bedingungen Tribut zollen und verlor noch 5 Plätze. Besonders hart war, dass ihn auf dem allerletzten Kilometer noch 2 Athleten überholten. Als 10. hat er seine sich aber selbst vorgegebenes Ziel erfüllt. Es war zwar kein perfekter Tag, immerhin war das aber der 10. Platz bei der Weltmeisterschaft, mit dem er zufrieden sein kann und auch ist.

 

Ina Reinders ist deutsche Meisterin

Geschrieben von Team Abu Dhabi, 25.07.2009

Heute ging die 27. Auflage des Allgäu-Triathlons inklusive der deutschen Meisterschaften über die Bühne. Nach einigen Wochen gesundheitlich bedingter Wettkampf-Pause stand Ina Reinders seit Mai das erste Mal wieder am Start. Sie war zwar schon seit längerem wieder fit und das Training lief nach Plan, jedoch ist das erste Rennen nach einer Pause immer mit Fragezeichen behaftet. Bei widrigen äußeren Bedingungen wurden pünktlich um 8 Uhr das Damenfeld des Allgäu Classic (2/92/20) in den Großen Alpsee geschickt. Nach zwei Kilometern Schwimmen stieg Ina in der Führungsgruppe aus dem Wasser, wechselte am schnellsten und ging als Erste auf die Radstrecke. Auf dem anspruchsvollen Kurs konnte sie sich 2 Minuten von den Verfolgerinnen absetzen. Auch auf der Laufstrecke lief es gut und Ina holte sich vor Susanne Dietrich und Julia Wagner nach 2007 ihren 2. deutschen Meistertitel über die Mitteldistanz. Nicht nur dass, sicherte sie sich auch die Gesamtwertung des Rennens. Die Herren werden mit 35 Minuten Handicap in das Rennen geschickt und eine Gesamtreihung mit Damen und Herren wurde erstellt. Der Herrensieger Stefan Schmid wurde dabei 3. Mit diesem Rennen hat sich Ina wieder beeindruckend in das Renngeschehen zurück gemeldet. Sie freut sich auf das nächste große Rennen, den Ironman 70.3 Germay in Wiesbaden.

Faris Al-Sultan 6. bei Ironman Europameisterschaft in Frankfurt/Main

Geschrieben von Team Abu Dhabi, 07.07.2009

„Ich habe alles gegeben, mehr war an diesem Tag nicht drinnen.“ Das war die Aussage von Faris Al-Sultan nach dem Rennen in Frankfurt. Nicht nur die Hitze im und außerhalb des Langener Waldsees sondern auch die enorme Geschwindigkeit an der Spitze haben ihm alles abverlangt. Mit gesundheitlichen Problemen in der Vorbereitung war der 6. Platz von Faris eine solide Leistung und ein Meilenstein Richtung Ironman Weltmeisterschaft auf Hawaii. Diese Defizite, die er aus dem vergangenen Jahr mitgenommen hat, sind aber mittlerweile überwunden und er kann sich nun voll auf die Vorbereitung für „sein“ Rennen im Oktober auf Big Island konzentrieren.

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